Erstanamnese

Wie läuft ein homöopathisches Erstgespräch ab?

Meist kommen Patienten zu mir mit einem bestimmten Problem oder einer Diagnose. Hierbei ist es hilfreich, wenn sie Befunde und Arztbriefe oder aktuelle Laborwerte mitbringen.
Als Homöopathin interessieren mich aber nicht nur Daten und Fakten, sondern vielmehr die genauen Beschwerden und Befindlichkeiten. Das heißt, es ist nicht nur die Diagnose wichtig (z.B. „Kopfschmerz“ oder „Migräne“), sondern auch wo sie diese am Stärksten im Kopf wahrnehmen, wie sie den Schmerz beschreiben (z.B. brennend, stechend, pochend), durch was die Kopfschmerzen ausgelöst oder auch wieder gebessert werden können (z.B. Wärme, Kälte, Ruhe, Schlaf) und ob noch Begleitbeschwerden (wie z.B. Übelkeit) vorhanden sind.
Außerdem interessieren mich z.B. auch ihre Essens- und Schlafgewohnheiten, frühere Erkrankungen oder Erkrankungen in ihrer Familie. Wenn Sie eine Frau sind, ist auch ihr weiblicher Zyklus und eventuell damit verbundene Beschwerden von Bedeutung.
Das ist der Grund warum eine homöopathische Anamnese so viel länger dauert als eine Schulmedizinische. Um ein richtiges homöopathisches Arzneimittel zu finden, sind aber genau diese Beschreibungen und Modalitäten essentiell.

Eine Erstanamnese dauert bei Erwachsenen 2-2,5 Stunden, eine Folgebehandlung in etwa 30-45 Minuten; Bei Kindern je nach Alter kürzer (meist zwischen 1-1,5 Stunden).

Fragebögen

Manche Fragen, die ich in der Anamnese stellen werde, sind einfacher zu beantworten, wenn Sie sich vorher schon darüber Gedanken gemacht haben, wie z.B. die Familienanamnese von Eltern und Großeltern.

Um das Erstgespräch möglichst kurz zu halten, bitte ich Sie folgenden Fragebogen ausgefüllt zum Termin mitzubringen oder per mail zu retournieren.

Fragebogen Erwachsene (Word)

Fragebogen Erwachsene (PDF)

Fragebogen Kind (Word)

Fragebogen Kind (PDF)